an alle die mit dem Gedanken spielen bei dem Marktforschungsinstitut USUMA GmbH in Berlin als freie Mitarbeiter/in tätig zu werden, überlegt es Euch gut!
Ich habe selbst lange dort gearbeitet um meine Rente aufzubessern. Außer Rentnern arbeiten bei USUMA hauptsächlich Studenten oder Arbeitslose, also alles Menschen, die es sich nicht leisten können, auf ihre Bezahlung monatelang zu warten.
Ein großer Teil der Mitarbeiter haben, wie auch ich, in den letzten Wochen bei USUMA aufgehört, weil sie z.T. seit 5 Monaten auf ihr "Honorar" warten!
Bei vielen stehen bereits Beträge von mehreren Tausend Euro aus, aber das ist noch nicht alles.
Hat man nachgefragt, wann man denn mit dem Geld rechnen könne, wird man eiskalt abserviert.
Wir hätten ja schließlich zu Beginn unserer Tätigkeit schriftlich erklärt, wir wären nicht finanziell abhängig von dem, was wir bei USUMA verdienten, also sollten wir uns jetzt auch nicht beschweren.
Nachfragen zu den Gründen, weshalb es denn zu diesen massigen Verzögerungen komme, stehen uns nicht zu.
Die Mitarbeitern, die sich getraut haben, die USUMA Inhaber zu bitten, sie für ihre Arbeit zu bezahlen, weil sie monatelang kein Geld bekommen haben, haben danach keine Einsätze mehr bekommen.
Sicherlich ist der rechtliche Anspruch ein anderer, wenn es sich um eine freiberufliche Tätigkeit handelt, nur sollte man wissen, auf was man sich einlässt, wenn man bei USUMA anfängt.
(USUMA inseriert im Berliner Raum regelmäßig, oder besser, muss regelmäßig inserieren, da natürlich viele Interviewer wieder aufhören, wenn sie merken, dass sie nicht so bezahlt werden, wie man es Ihnen anfangs zugesagt hatte. Neuen Bewerbern wird meistens erzählt, die Bezahlung komme in der Regel 6 Wochen nach dem Einsatz.)
Da auch die Bezahlung, wenn sie denn kommt, mit 7€ die Stunde nicht üppig ausfällt, würde ich jedem raten, es sich gut zu überlegen, ob er es sich überhaupt leisten kann, für USUMA zu arbeiten...
Abschließend liebe Grüße an alle Ehemaligen der USUMA GmbH. Es wäre schön, wenn auch ihr eure Erfahrungen teilen würdet, damit Anderen so etwas erspart bleibt.
