von Gast » 05 Apr 2009, 23:03
"CSO-Abenteuertourismus"
Nachdem der Projektstarttermin kurzfristig mehrfach geändert worden war, reiste ich an einem Mittwoch Abend zum Projektstart an - angeblich ließ sich kein anderer Termin finden, an dem die maßgeblichen Personen gemeinsam verfügbar waren.
Während der Teilprojektleiter vor und während der Einweisungsgespräche mehrfach eindeutig von der Fortsetzung meiner Tätigkeit noch am selben Abend bzw. spätestens am nächsten Morgen ausging, entschied der Gesamtprojektleiter am Ende, dass die Einrichtung meines Arbeitsplatzes ein paar Tage dauern würde und ich am Donnerstag telefonisch Auskunft erhielte, ob ich am darauf folgenden Montag die Projekttätigkeit fortsetzen könne.
Zwischen der CSO und mir abgesprochene und angeblich vom Endkunden auch genehmigte Vereinbarungen - bspw. zur Arbeitszeitgestaltung - wurden in diesem Gespräch klar abgelehnt und als niemals mit der CSO besprochen klargestellt.
Als dann am Donnerstag auch noch der fest zugesagte Anruf ausblieb, sagte ich die Fortsetzung dieses Projekts ab und schrieb meine Rechnung für die vier (4) geleisteten Stunden - Fahrtkosten und sechs (6) Stunden Fahrzeit gingen voll zu meinen Lasten. Als erste Reaktion erhielt ich von der CSO eine lakonische Antwort, diese Stunden doch bitte unter dem Thema 'Aquise' in den Wind zu schreiben. Als ich darauf nicht einging, folgte eine Rechnung wegen Vertragsbruchs der CSO an mich - über 29.000 Euro....