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Taijo-Intensiv UG

Beitragvon otto » 03 Nov 2015, 10:20

Ich hänge rittlings auf dem Stuhl, Arme und Kopf auf der Lehne. Vor mir knackt das Kaminfeuer des alten Steinhauses in einem Bergdorf der Cevennen. Die Teilnehmer eines Seminars sind über den Raum verteilt und mit sich beschäftigt, unterhalten sich angeregt, trinken ein Gläschen, einige rühren in den großen, dampfenden Töpfen in der offenen Küche. Die Tür nach draußen öffnet sich. Frische Abendluft strömt herein und mit ihr tritt Julie in den Raum. Unsere Augen sind sich im Seminarkreis begegnet. Ein wildes, ungebändigtes Fohlen, immer zu einer Fopperei aufgelegt. Ihr Temperament hat mich ebenso gefesselt wie ihre rotbraunen Naturlocken. Sie ist eine der 'Hexen von Eastwick', die mit dem Cello. Gestern Abend hat sie uns noch mit ihrem 300 Jahre alten Instrument in die Klassik gehext. Ob sie wohl die dunklen Vibrationen zwischen Ihren Knien genießt, die meine Bauchdecke erzittern ließen? Aber solche Fragen stellt keiner!

Noch nicht.

Jetzt streift sie im Vorbeigehen mit der Hand über meinen Rücken. Mein wohliges Brummen veranlasst sie stehen zu bleiben.

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Mein Französisch ist nahe Null und ihr Englisch klingt eher wie Französisch.

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Beitragvon torsten » 03 Nov 2015, 10:23

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Beitragvon helge » 03 Nov 2015, 10:27

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Beitragvon holger » 03 Nov 2015, 10:30

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Beitragvon orhan » 03 Nov 2015, 10:33

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Beitragvon korman » 03 Nov 2015, 10:36

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Beitragvon ff » 03 Nov 2015, 10:39

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Beitragvon dsa » 03 Nov 2015, 10:42

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Re: Altenheim Haus der Familie - Martin-Schnapp GmbH

Beitragvon hilo » 03 Nov 2015, 10:45

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Re: Altenheim Haus der Familie - Martin-Schnapp GmbH

Beitragvon boaaah » 03 Nov 2015, 10:48

wieder sone labertasche
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Beitragvon dddaa » 03 Nov 2015, 10:51

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Beitragvon konrad » 03 Nov 2015, 10:54

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Beitragvon ff » 03 Nov 2015, 10:57

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Beitragvon dddaa » 03 Nov 2015, 11:02

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Beitragvon ff » 03 Nov 2015, 11:06

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Beitragvon hghgk » 03 Nov 2015, 11:09

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Beitragvon dddd » 03 Nov 2015, 11:13

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Beitragvon fcds bernd » 03 Nov 2015, 11:17

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Beitragvon oliver » 03 Nov 2015, 11:21

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Beitragvon ute » 03 Nov 2015, 11:25

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Beitragvon gerrit » 03 Nov 2015, 11:28

Ich hänge rittlings auf dem Stuhl, Arme und Kopf auf der Lehne. Vor mir knackt das Kaminfeuer des alten Steinhauses in einem Bergdorf der Cevennen. Die Teilnehmer eines Seminars sind über den Raum verteilt und mit sich beschäftigt, unterhalten sich angeregt, trinken ein Gläschen, einige rühren in den großen, dampfenden Töpfen in der offenen Küche. Die Tür nach draußen öffnet sich. Frische Abendluft strömt herein und mit ihr tritt Julie in den Raum. Unsere Augen sind sich im Seminarkreis begegnet. Ein wildes, ungebändigtes Fohlen, immer zu einer Fopperei aufgelegt. Ihr Temperament hat mich ebenso gefesselt wie ihre rotbraunen Naturlocken. Sie ist eine der 'Hexen von Eastwick', die mit dem Cello. Gestern Abend hat sie uns noch mit ihrem 300 Jahre alten Instrument in die Klassik gehext. Ob sie wohl die dunklen Vibrationen zwischen Ihren Knien genießt, die meine Bauchdecke erzittern ließen? Aber solche Fragen stellt keiner!

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Schön

Beitragvon Fritz » 03 Nov 2015, 11:36

Ich ging im Walde
So vor mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.
Im Schatten sah ich
Ein Blümlein stehn,
Wie Sterne blinkend,
Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen,
Da sagt' es fein:
Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?

Mit allen Wurzeln
Hob ich es aus,
Und trugs zum Garten
Am hübschen Haus.
Fritz
 

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Beitragvon uta » 03 Nov 2015, 11:39

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Die Wahrheit

Beitragvon Butterblume » 03 Nov 2015, 11:39

Ode I 9

vides ut alta stet nive candidum
soracte nec iam sustineant onus
silvae laborantes geluque
flumina constiterint acuto
dissolve frigus ligna super foco
large reponens atque benignius
deprome quadrimum sabina
o thaliarche merum diota

permitte divis cetera qui simul
stravere ventos aequore fervido
deproeliantis nec cupressi
nec veteres agitantur orni

quid sit futurum cras fuge quarere et
quem fors dierum cumque dabit lucro
appone nec dulcis amores
sperne puer neque tu choreas

donec virenti canities abest
morosa nunc et campus et areae
lenesque sub noctem susurri
composita repetantur hora

nunc et latentis proditor intimo
gratus puellae risus ab angulo
pignusque dereptum lacertis
aut digito male pertinaci

(Horaz)
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Butterblume
 

Die Wahrheit

Beitragvon Wahrhaftig » 03 Nov 2015, 11:44

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Jetzt streift sie im Vorbeigehen mit der Hand über meinen Rücken. Mein wohliges Brummen veranlasst sie stehen zu bleiben.

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Wahrhaftig
 

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