IBM

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Beitragvon Gast » 07 Apr 2009, 01:15

Hallo allerseits,

man sollte zwar meinen, dass ein so großes Unternehmen wie die IBM es nicht nötig hat, mit gezinkten Karten zu spielen. Aber falsch gedacht, die sind nicht anders, als andere schwarze Schafe. Meinen Kollegen und mich und noch zwei andere Freelancer hatten sie vorher telefonisch interviewt und es hieß, dass wir Anfang Januar 2004 nach Zürich kommen sollten, um unsere Arbeit bei dem Endkunden, der UBS, aufzunehmen. Uns wurde immer wieder verbindlich mitgeteilt, auch, als wir in Zürich waren, dass wir nur noch ein kurzes Gespräch mit dem Verantwortlichen zu führen hätten und am nächsten Tag unsere Tätigkeit aufnehmen sollten.

Zuerst wurden die Vertragsbedingungen geändert. Wir sollten keinen Vertrag bekommen, der über ein Jahr lief, sondern es sollte nur noch ein Vertrag über drei Monate laufen. Dann wurde aus dem kurzen Gespräch beim Endkunden ein Interview - in technical Englisch - bei dem definitiv eine Selektion durchgeführt wurde. Wir sollten als Berater gleich aus dem Stehgreif ein Lösungskonzept für die hausgemachten Probleme des Endkunden erstellen. Dass man dazu erst in der Lage ist, wenn man erst einmal die Infrastruktur des Unternehmens kennt, ist wohl allen klar.

Das Resultat der ganzen Angelegenheit war, dass ein IBM-Dozent, der sich hervorragend auskannte und schon einmal für UBS gearbeitet hatte, genommen wurde und alle anderen wieder gehen konnten. Der Wermutstropfen bei der ganzen Sache ist, dass teilweise, auch bei mir, laufende vertraglich nicht verlängert wurden, sodass ich nun seit vier Monaten durch diesen Vorfall ohne Projekt dastehe und andere reumütig in ihr vorheriges Projekt zurück kehren mussten.

Nenne man es, wie man will, für mich ist das ein falsches Spiel. Und das ist nicht nur mir passiert, sondern auch anderen versierten Consultants.

Viele Grüße
Gast
 

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